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Gedicht

Der Tod

Der Tod ist unvermeidlich,

immer unausweichlich

und gleichzeitig völlig unbegreiflich.

Mit nichts anderem zu vergleichen.

Eine solche Konsequenz und Endgültigkeit nicht anders zu erreichen.

Irgendwann trifft es jeden.

Jeder muss einmal sterben.

Das ist die traurige Wahrheit.

Das kann ich sagen mit Klarheit.

Akzeptiere es: Der Tod gehört einfach zum Leben!

Falsch: Der Tod ist das Gegenteil vom Leben!

Er ist der ultimative Gegner des Menschen

Doch was bringt es schon gegen ihn zu kämpfen?

Nichts! 

Auch du wirst einmal schauen müssen ins Angesicht dieses Bösewichts.

Gleichzeitig dient er uns wie ein alter Freund,

der seine Zuständigkeit nie versäumt.

Brauchst du dafür einen Beweis?

Ich gebe dir einen Hinweis:

Willst du etwa für immer leben in dieser Welt?

Nein, nicht wenn sie sich so verhält.

Mit all ihrer Härte,

ihrer elenden Herzenskälte.

Krieg, Unglück und Gebrechlichkeit,

Krankheit, Starrsinn und Ungerechtigkeit.

Nein, danke. Nicht mit mir!

Tod, hol mich hier raus, bevor ich meinen Verstand verlier!

Sterben ist mein Gewinn.

Ergibt das für dich irgendeinen Sinn?

Doch noch will ich nicht gehen, 

habe noch so viel zu geben

zu nehmen

zu sehen

und zu erleben.

Bis zum bitteren Ende kämpfe ich diesen Kampf

– manchmal ist das Leben wie ein einziger Krampf.

Doch muss das Ende denn immer bitter sein?

Nein!

Fest steht aber: Beim Sterben ist man allein.

Die Frage danach, was danach kommt,

beantworte ich dir prompt:

Das entscheidest du selbst.

Durch eine Entscheidung, die du für den Rest deines Lebens fällst

und darüber hinaus. 

Eine Entscheidung für die Ewigkeit jetzt im Voraus.

Meine Entscheidung ist bereits getroffen

Ich brauch nicht mehr, nur noch zu hoffen.

Nein, ich darf wissen

und das möchte ich nicht missen.

Mein Leben nach dem Tod?

Bei ihm für immer, meinem Gott!

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